Gutes Essen für alle

Gutes Essen
für alle

MISEREOR eröffnet ein kleines Pop-Up-Restaurant: Hier werden exquisite, hippe Mahlzeiten auf Sterneniveau und in Mini-Format angeboten.

Doch
wer
zahlt
eigentlich
die
Rechnung?

MICRO MEALS – EINE AKTION GEGEN DEN HUNGER

380 Kilokalorien – das ist der Gehalt der Micro Meals (Mini-Mahlzeiten) im „le petit appétit“. Und das ist auch die durchschnittliche Menge, von der ein unterernährtes Kind überleben muss, aber kaum kann.

Bereits 1958 wurde MISEREOR als Werk gegen Armut, Krankheit und Hunger in der Welt gegründet. Dieser Auftrag bleibt unverändert wichtig: Etwa 815 Millionen Menschen – jeder neunte Mensch – hungern weltweit, und jedes vierte Kind unter 5 Jahren ist mangelernährt.

Aus diesem Grund greifen die Micro Meals das Thema Hunger auf und schaffen Aufmerksamkeit für die Notwendigkeit der Hungerbekämpfung.

Damit der Hunger in der Welt ein Thema bleibt

WAS BEDEUTET HUNGER ?

2-Euro-IGW-T6-burger

Menschen sind mangelernährt, wenn ihnen aufgrund einseitiger Ernährung wichtige Mineralstoffe und Vitamine fehlen. Dies macht sie weniger leistungsstark und widerstandsfähig sowie anfälliger für Krankheiten. Insbesondere bei Kindern beeinträchtigt es die geistige und körperliche Entwicklung und kann zum Tod führen.

2-Euro-IGW-T6-burger

Menschen sind unterernährt, wenn sie über einen längeren Zeitraum weniger Nahrung aufnehmen, als sie verbrauchen. Der durchschnittliche Min- destbedarf eines Erwachsenen liegt etwa bei 2.100 Kilokalorien pro Tag. Tausende Menschen sterben täglich an den Folgen von Unterernährung.

Quellen: de.wfp.org/mangelernaehrung, de.wfp.org/hunger/unterernährung

ES IST GENUG FÜR ALLE DA!

Es gibt genug Nahrung: Schon heute werden Lebensmittel für mehr als zwölf Milliarden Menschen produziert, die Weltbevölkerung umfasst rund 7,7 Milliarden. Wir müssen unsere Lebensmittel besser und gerechter nutzen und verteilen:

Ein Drittel der für Menschen produzierten Nahrung geht verloren: Durch Verschwendung landen jedes Jahr 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll oder verderben, bevor sie in den Handel kommen.

2 Milliarden Menschen weltweit sind mangel- beziehungsweise unterernährt, gleichzeitig sind 2 Milliarden Menschen weltweit übergewichtig.

Mehr als die Hälfte der Welt-Getreideernte wird für Tierfutter, Agrartreibstoff oder zur Herstellung von Kunststoff verwendet.

Weniger als die Hälfte der Welt-Getreideernte steht für Ernährung zur Verfügung.

WAS SIND DIE URSACHEN VON HUNGER?

  • Armut
  • Umweltzerstörung
  • Klimawandel
  • Krisen und Konflikte
  • Anbau von Futter- statt Lebensmitteln
  • Landraub/Vertreibung
  • Kleinbäuerinnen und -bauern werden im weltweiten Handelssystem benachteiligt und können mit Konzernen nicht konkurrieren
  • Billigimporte zerstören lokale Märkte
  • Spekulation mit Nahrungsmitteln

GUTES ESSEN FÜR ALLE ! – DAS TUT MISEREOR

2-Euro-IGW-T6-burger

MISEREOR setzt sich für ein faires Handels- und Ernährungssystem ein, das alle satt machen kann, unsere Umwelt schützt und für Vielfalt auf Äckern und Tellern sorgt. Vielfalt schützt vor Mangelernährung und Ernteausfällen.

2-Euro-IGW-T6-burger

MISEREOR fördert Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Sie produzieren Nahrungsmittel ressourcenschonend, nachhaltig und zur Ernährung der eigenen Bevölkerung.

2-Euro-IGW-T6-burger

MISEREOR tritt für Fairen Handel ein, damit Produzentinnen und Produzenten faire Preise für ihre Produkte erhalten und von ihrer Arbeit leben können.

2-Euro-IGW-T6-burger

MISEREOR unterstützt weltweit rund 432 Projekte mit mehr als 112 Millionen Euro im Bereich nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung und versorgt die Betroffenen bei Dürrekatastrophen u.a. mit Trinkwasser und Saatgut.

MIT 2 EURO HELFEN –

Satte Kinder lernen besser

Am südlichen Kap sind viele Landarbeiterkinder mangelernährt. Im Projekt Goedgedacht wird neben einem vielfältigen Kinder- und Jugendprogramm auch für jedes der 9.000 Kinder eine Mahlzeit nach der Schule angeboten. Zu den Jugendzentren gehören Gemüse- und Nutzgärten, in denen die Kinder und Jugendlichen nachhaltiges Gärtnern lernen können.

Die Goedgedacht Farm in Südafrika