Eigentlich möchte Badour schon Studentin sein

Die Schülerin Badour
© Greven / MISEREOR

Doch die 19-Jährige drückt immer noch die Schulbank. Badour ist froh, dass sie überhaupt wieder lernen kann. Vor zwei Jahren musste ihre Familie aus Syrien vor dem Bürgerkrieg in den Libanon fliehen.

Lange war der Krieg weit weg, doch irgendwann schlugen auch in ihrem Vorort von Damaskus die Bomben ein.

Flüchtlingskind aus Syrien

Badour, Schülerin und Weltbessermacherin

„Viele haben alles verloren. Aber am schlimmsten ist es, wenn sie ihre Hoffnung verlieren“, berichtet Mathematiklehrer Yazah Oudeh. „Wir versuchen sie ihnen zurückzugeben. Schüler brauchen Akzeptanz, Hoffnung, Ermutigung, eine Chance und ein Lächeln.“ Das Projekt kann schon einige Erfolge vorweisen. Zwei Drittel der teilnehmenden Jugendlichen konnten erfolgreich ihren Schulabschluss nachholen, einige haben ein Studium an libanesischen Universitäten aufgenommen oder konnten sich für ein Stipendium qualifizieren, um ihn Deutschland zu studieren.

Ein Glücksfall für mich

Seitdem Badour im  Schulprojekt des MISEREOR-Partners Pontifical Mission Beirut untergekommen ist, kann Badour endlich wieder zur Schule gehen. Das Projekt ermöglicht ihr, den Schulabschluss auf Arabisch nachzuholen. „Ein Glücksfall für mich“, sagt sie. Wenn sie ihren Abschluss geschafft hat, möchte Badour gerne Pharmazie studieren und Apothekerin werden. Vor allem möchte sie möglichst in ihre Heimat nach Syrien zurückkehren.

Ich unterstütze diese Projekt.

Viele monatliche 2 Euro Spenden ermöglichen den regelmäßigen Unterricht für Badour und für Kinder und Jugendliche im Libanon.